Ebenso wie bei Silikonkissen der französischen Firma Poly Implant Prothèse (PIP) wird seit Anfang 2012 unter anderen vom Universitätsklinikum Essen empfohlen, Implantate austauschen zu lassen, die in einem Zusammenhang mit den Firmen Rofil Medro oder TiBREEZE stehen.
Wie der BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. erfuhr, hat das Universitätsklinikum Essen sogar eine Hotline für betroffene Frauen eingerichtet. Auch hier die Gefahr: Das Silikon kann heraustreten, sich im Körper verteilen, Entzündungen auslösen und möglicherweise sogar das Krebsrisiko erhöhen.
Die bestehenden Hinweise des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Hinblick auf Implantate der Firma PIP gelten offenbar für Implantate obiger Firmen entsprechend.
Vertragsanwalt Dirk Witteck von der Kanzlei Lenzen Hein Witteck, 63739 Aschaffenburg ist bereits in Vorbereitung, Ansprüche von Betroffenen gegenüber behandelnden Ärzten, sowie Hersteller- und Vertriebsfirmen vorzubereiten, die Brustimplantate der obigen Firmen eingesetzt bekamen.
Betroffenen wird empfohlen, rechtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da wegen des erforderlichen Implantataustausches ein unnötiger operativer Eingriff erforderlich wird, der bereits für sich betrachtet hohe gesundheitliche Risiken - auch im Hinblick auf Spätfolgen beinhaltet und Schmerzensgeldansprüche rechtfertigt.
Da bei bereits ausgetretener Silikonmasse im Körper von Betroffenen neben bestehenden Beschwerden / Schmerzen auch weitreichende Dauerschäden und Spätfolgen als nicht sehr unwahrscheinlich attestiert werden, sollten Sie auch insoweit Ihre Rechte wahren und die Hilfe unserer Spezialisten in Anspruch nehmen. Hier können sogar Dauerrentenansprüche neben Schmerzensgeldansprüchen relevant werden.
Betroffene Frauen können sich für weitere Informationen und Hilfe durch fachkundige Rechtsanwälte dem BSZ ® e.V. Aktionsbündnis „Implantate“ anschließen.
Foto: Rechtsanwalt und BSZ e.V. Vertrauensanwalt Dirk Witteck
BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
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